Drohnendetektion & -abwehr
Kritische Infrastruktur
Kritische Infrastrukturen wie etwa Energieversorger, Chemieanlagen, Flughäfen oder Wasserwerke sind auf einen sicheren und störungsfreien Betrieb angewiesen. Nicht kooperative Drohnen können hier Sicherheitsrisiken verursachen, Betriebsabläufe beeinträchtigen oder für Spionagezwecke eingesetzt werden. Drohnendetektionssysteme ermöglichen eine frühzeitige Erkennung solcher Fluggeräte und ermöglichen es dem Betreiber, angemessen auf potenzielle Bedrohungen zu reagieren.
Veranstaltungen
Bei Konzerten, Sportveranstaltungen, Volksfesten oder politischen Veranstaltungen halten sich häufig tausende Menschen auf engem Raum auf. Nicht kooperative Drohnen können dabei die Sicherheit der Besucher gefährden, den Veranstaltungsablauf stören oder gegen Datenschutz- und Sicherheitsvorgaben verstoßen. Durch den Einsatz von Drohnendetektion und Drohnen-Docks können Sicherheitskräfte frühzeitig auf verdächtige Flugbewegungen aufmerksam werden und geeignete Maßnahmen einleiten.
Militärische und behördl. Liegenschaften
Militärische Einrichtungen, Regierungsgebäude und andere sensible Sicherheitsbereiche sind potenzielle Ziele für Aufklärungsmissionen mittels Drohnen. Insbesondere moderne Drohnen können beispielsweise hochauflösende Bild- und Videodaten erfassen und damit vertrauliche Informationen sammeln. Unsere Systeme helfen dabei, solche Fluggeräte frühzeitig zu erkennen, zu lokalisieren und die Sicherheit kritischer Bereiche zu gewährleisten.
Mobile Detektionslösungen
DS-OF20H
Technische Daten im Vergleich
| DS-OR20 | DS-OF20H | |
|---|---|---|
| Erkennungsprinzip | Remote-ID Empfang | Remote-ID Empfang & Protokoll-Dekodierung |
| Erkennung auch ohne aktives RID-Signal? | × | ✔ |
| Reichweite | Bis zu 5 km | Bis zu 3 km |
| Positionsdaten | UAS und Pilotenposition (alle RID-Drohnen) 3 bis 5 Meter genau | DJI/Autel: UAS + Pilot; FPV: nur Livebild ohne Position |
| Frequenzbereich | 2,4 GHz | 100 MHz – 6 GHz |
| Einsatzdauer | Ca. 10 Stunden / Anschluss per USB-C für 24/7 Betrieb | Ca. 3 Stunden |
| Bedienung | Smartphone App | 6 Zoll Display |
| Erkennbare Drohnentypen | Nur Remote-ID-konforme Drohnen (DJI, Autel, Skydio, Parrot, etc.) | Kommerzielle & nicht-kooperative Drohnen (DJI, Autel, FPV, Wi-Fi u.a.) |
| Besondere Funktionen | Akustischer & Visueller Alarm Eigene Drohnen können auf die Whitelist gesetzt werden |
Black & Whitelist, Navigation mit Google Maps |
Stationäre Detektionslösungen
DS-OR40
DS-OF40
DS-OT60
Technische Daten im Vergleich
| DS-OR40 | DS-OF40 | DS-OT30 | |
|---|---|---|---|
| Erkennungsprinzip | Remote-ID Empfang | Remote-ID & RF kombiniert | Remote-ID, RF & TDOA Analyse und Dekodierung |
| Erkennung auch ohne aktives RID-Signal? | × | ✔ | ✔ |
| Reichweite | Bis zu 10 km (mit Sektorantennen bis 25 km) | Bis zu 10 km | Bis zu 6 km je Antenne, im Verbund (4 Ant.) bis 10 km |
| Positionsgenauigkeit | Bis zu 3 Meter bei RID | Bis zu 3 Meter bei RID | ≤ 30 m per TDOA (ab 3 vernetzten Antennen) |
| Frequenzbereich | 2,4 – 5 GHz | 900 MHz – 5,8 GHz | 100 Hz – 6 GHz |
| Flächenabdeckung | Einzelgerät | Einzelgerät / Multi-Sensor-Netzwerk | 4-15 km bei 4 vernetzten Antennen, skalierbar bis 16 |
| Positionsdaten | UAS- und Pilotenposition (RID-konform) | Volle Flugbahn: Start-, Rückkehrpunkt, kompletter Pfad | DJI/Autel: UAS+Pilot; FPV/Wi-Fi/andere: nur UAS |
| Erkennbare Drohnentypen | Remote-ID-konforme Drohnen | RID-konform + DJI OcuSync 3.0/4.0 | 900+ Protokolle (DJI inkl. O4/O4+, Autel, Wi-Fi, FPV, DIY) |
| Besondere Funktionen | Software: EasyDetect; Kann gemeinsam mit Dock-Drohnen genutzt werden | Software: EasyDetect; Kann gemeinsam mit Dock-Drohnen genutzt werden | Software: EasyDetect; Kann gemeinsam mit Dock-Drohnen genutzt werden |
Zivile Drohnenabwehrlösungen
Netzbasierte Drohnenabwehr
Abwehr durch Sensorstörung
ATOMZA ist das weltweit erste serienreife Drohnenabwehrsystem, das auch von zivilen Betreibern ohne besondere behördliche Genehmigung eingesetzt werden kann. Das System dient dem Schutz vor nicht kooperativen Drohnen und richtet sich insbesondere an Betreiber kritischer oder sensibler Einrichtungen.
Technologisch setzt ATOMZA auf einen nicht-kinetischen Ansatz: Mit gerichteter photonischer Strahlung werden die optischen Kameras und Sensoren einer Drohne gestört oder vorübergehend außer Funktion gesetzt. Im Gegensatz zu klassischen Abwehrmaßnahmen wie Jammern oder Lasersystemen wird die Drohne dabei weder zerstört noch zum Absturz gebracht. Dadurch gilt der Einsatz rechtlich nicht als gewaltsame Intervention, was die zivile Nutzung erleichtert. Zu den wichtigsten Einsatzbereichen zählen Flughäfen, Großveranstaltungen wie Konzerte oder Messen sowie kritische Infrastrukturen wie Kraftwerke und Industrieanlagen. Darüber hinaus kann ATOMZA zum Schutz vor Industriespionage und unbefugten Drohnenaufnahmen in sensiblen Bereichen eingesetzt werden.
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EasyDetect – Made in Germany
EasyDetect ist eine professionelle Software zur Drohnendetektion, die in Verbindung mit einem Funkempfänger Drohnen in einem Umkreis von mehreren Kilometern erkennen und visualisieren kann.
Im Drohnensicherheitskontext ermöglicht die Lösung die zuverlässige Lokalisierung sowohl der Drohne als auch des Standorts des Fernpiloten. Die Software stellt erkannte Luftfahrzeuge in Echtzeit auf einer Karte dar und zeigt zusätzlich den bisherigen Flugpfad an, wodurch Sicherheitskräfte ein umfassendes Lagebild erhalten. Dank der 3D-Kartenansicht werden neben der Position auch Flughöhen visualisiert, was die taktische Bewertung einer potenziellen Bedrohung erleichtert. Mehrere Drohnen und Fernpiloten können gleichzeitig überwacht werden, wodurch sich EasyDetect auch für komplexere Überwachungsszenarien eignet.
Die Plattform ist DSGVO-konform und kann entweder über deutsche Cloud-Server oder auf einem lokalen Kundensystem betrieben werden. Dadurch eignet sich die Lösung sowohl für klassische Sicherheitsanwendungen als auch für kritische Infrastrukturen (KRITIS), bei denen hohe Anforderungen an Datenschutz und IT-Sicherheit bestehen. Insgesamt unterstützt EasyDetect Behörden, Unternehmen und Betreiber sicherheitsrelevanter Standorte dabei, unbemannte Luftfahrzeuge frühzeitig zu erkennen, zu überwachen und angemessen auf potenzielle Gefahren zu reagieren.
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Wie funktioniert eine Detektion auf technischer Ebene?
Moderne Drohnendetektionssysteme kombinieren verschiedene Sensortechnologien, um ein zuverlässiges Lagebild des Luftraums zu erzeugen. Bei der Funküberwachung werden die Kommunikationssignale zwischen Drohne und Fernsteuerung analysiert, wodurch häufig sowohl die Drohne als auch der Standort des Piloten erkannt werden können. Radar erkennt Flugobjekte unabhängig von Licht- und Wetterverhältnissen und ermöglicht die Erfassung auch autonom fliegender Drohnen. Optische Systeme nutzen Tageslicht- oder Wärmebildkameras zur visuellen Identifikation, während akustische Sensoren charakteristische Rotorgeräusche auswerten. Da jede Technologie unterschiedliche Stärken besitzt, werden die Sensordaten in professionellen Lösungen zu einem gemeinsamen Lagebild zusammengeführt. Dies erhöht die Erkennungswahrscheinlichkeit und reduziert Fehlalarme.
U-ROB verfolgt einen ganzheitlichen Counter-UAS-Ansatz, der mobile und stationäre Detektionssysteme mit einer zentralen Lagebildsoftware verbindet. Der Schwerpunkt liegt auf der Funkdetektion und -analyse, ergänzt durch optische, akustische und radarbasierte Sensorik. Dadurch können sowohl temporäre Einsatzorte als auch dauerhaft geschützte Standorte wie Industrieanlagen oder kritische Infrastrukturen abgesichert werden. Die Softwareplattform EasyDetect führt alle Sensordaten zentral zusammen und ermöglicht eine schnelle und fundierte Reaktion auf Drohnenaktivitäten. Insgesamt reicht das U-ROB Portfolio von der einfachen Remote-ID-Erkennung bis zur professionellen Multi-Sensor-Drohnenüberwachung mit Peil- und Lokalisierungsfunktionen.
Fragen und Antworten rund um Drohnen
Was umfasst die Drohnendetektion?
Unter Drohnendetektion versteht man die frühzeitige Erkennung und Lokalisierung von Drohnen in einem definierten Luftraum rund um ein schützenswertes Objekt. Hierfür kommen verschiedene Technologien wie Funksensoren, Radar, Kameras oder akustische Sensoren zum Einsatz. In vielen Fällen werden die Detektions-Sensoren auch in Kombination zur optimalen Erkennung verschiedenster Drohnentypen verwendet. Ziel ist es, potenzielle Risiken durch unkooperative Drohnen rechtzeitig zu erkennen.
Warum ist Drohnendetektion wichtig?
Drohnen können Sicherheitsrisiken für kritische Infrastrukturen, Industrieanlagen, Veranstaltungen, Behörden oder Flughäfen darstellen. Eine zuverlässige Detektion ermöglicht es Betreibern und Sicherheitskräften, frühzeitig auf potenzielle Bedrohungen zu reagieren und geeignete Schutzmaßnahmen einzuleiten.
Welche Drohnen können erkannt werden?
Moderne Drohnendetektionssysteme erkennen viele handelsübliche Drohnenmodelle sowie häufig auch die Position des Fernpiloten. Die Erkennungsreichweite und die Anzahl der unterstützten Modelle hängen dabei von der eingesetzten Technologie und den Umgebungsbedingungen ab. Drohnen, die via Glasfaser oder LTE-Funkverbindung gesteuert werden, können beispielsweise mittels Radar, optischen oder akustischen Systemen detektiert werden.
Wie funktioniert eine Drohnendetektionssoftware?
Eine Drohnendetektionssoftware wertet Sensordaten aus und visualisiert erkannte Drohnen auf einer digitalen Karte. Dabei werden in Echtzeit Informationen wie Position, Flughöhe, Flugrichtung und Flugpfad angezeigt, sodass ein umfassendes Lagebild entsteht. Die erfassten Daten können gespeichert und auch im Nachgang analysiert bzw. einem Beweissicherungsverfahren zugeführt werden.
Was ist der Unterschied zwischen Drohnendetektion und Drohnenabwehr?
Die Drohnendetektion dient der Erkennung und Überwachung von Drohnen. Die Drohnenabwehr umfasst hingegen Maßnahmen zur Reaktion auf eine erkannte Bedrohung, beispielsweise das Verfolgen, Identifizieren oder in bestimmten Fällen das technische Neutralisieren einer Drohne. Die jeweiligen rechtlichen Rahmenbedingungen müssen dabei stets beachtet werden – wir beraten dazu gerne!
Wo werden Drohnendetektions- und Abwehrsysteme eingesetzt?
Typische Einsatzbereiche sind kritische Infrastrukturen (KRITIS), Energieanlagen, Industrie- und Logistikstandorte, Justizvollzugsanstalten, Behörden, militärische Einrichtungen, Veranstaltungsorte sowie Flughäfen. Überall dort, wo unerlaubte Drohnenflüge Sicherheits- oder Betriebsrisiken verursachen können, bieten entsprechende Systeme einen wichtigen Schutz.
Sind Drohnendetektionssysteme datenschutzkonform?
Ja, moderne Detektions-Systeme werden datenschutzkonform betrieben. Mit unserer Software EasyDetect bieten wir die Möglichkeit, Daten auf lokalen Servern zu speichern oder in zertifizierten Rechenzentren innerhalb der EU zu verarbeiten. Dadurch lassen sich höchste Anforderungen an Datenschutz und IT-Sicherheit erfüllen.
Kann man die Systeme live testen?
Gerne vereinbaren wir einen Termin zu einer Live-Demo von Drohnendetektions- oder Abwehrlösungen. Zusätzlich bieten wir verschiedene In-House Beratung und die Stellung eines sog. „Red-Teams“ an. Kontaktieren Sie uns für eine kostenlose Erstberatung.